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VDSLVDSL (very high Data-Rate DSL) erfordert eine Kabelverbindung zur Vermittlungsstelle von maximal 1,4 km, erreicht aber dafür Datenraten von bis zu 51Mbps. Diese Technik ist auch unter BDSL bzw. VADSL bekannt. Anfangs waren nur asymmetrische Verbindungen möglich, aber im Laufe der Entwicklung waren dann auch symmetrische Verbindungen möglich.IDSLISDL (ISDN DSL) ist eine ISDN/DSL Lösung. Es werden aber nur Datenraten von 128kbps (zwei 64kbps B-Kanäle) unterstützt.SkyDSLSkyDSL ist keine Kabelverbindung und gehört somit auch nicht mit zur xDSL Familie. Das SkyDSL ist eine Technik für Satellitenverbindungen, welche nur ein Drittel der DSL Geschwindigkeit erreichen kann. Da es die gleichen Eigenschaften wie DSL hat (Bandbreite bleibt immer gleich) kann man es auch als eine Form von DSL ansehen. Da Satellitenverbindungen nicht für Kommunikationen in zwei Richtungen entwickelt wurden, wird für den upstream die herkömmliche Telefonleitung benötigt.4.2. Wie funktioniert ADSL genau?Die Abkürzung ADSL steht für Asymmetric Digital Subscriber Line. ADSL ist eine Breitbandtechnologie, die einen Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet erlaubt. Dadurch, dass ADSL über normal Kupferdrähte betrieben werden kann, steht diese Technik im großen und ganzen jedem Telefonnutzer zur Verfügung. Auf Gründe, die den Zugang per ADSL zum Internet trotzdem verhindern, wird später noch eingegangen. ADSL Verbindungen sind bis zu 140 mal schneller als Verbindungen auf herkömmlichen ISDN-Leitungen. Zudem kann man noch auf beiden ISDN-Kanälen bzw. einem analogen Kanal telefonieren, auch dann, wenn eine ADSL Verbindung gerade besteht. Im Prinzip gibt es 2 unterschiedliche Arten von ADSL. Das Full-Rate ADSL mit bis zu 8 Mbps downstream und das Universal ADSL mit bis zu 1,5 Mbps downstream. Manche Provider bieten auch noch kostengünstigere Verbindungen mit niedrigeren Downloadraten wie z.B. T-DSL mit 768/128 kbps an. Bei einer DSL Verbindung hat man eine eigene Leitung direkt zur Vermittlungsstelle. Somit hängt die Übertragungsgeschwindigkeit nicht davon ab, wie viel Bandbreite gerade von Nutzern aus der Nachbarschaft gebraucht wird.4.3. Splitting TechnikDas ADSL beruht auf einer Art Frequenz-Splitting. Dabei gibt es 2 verschiedene Arten. Die Ältere ist CAP (carrierless amplitude/phase). Bei diesem Verfahren wird das Frequenzspektrum in 3 Teile geteilt. Die Frequenzen von 0 bis 4 kHz gehen an die Endgeräte, die auf Sprache/Tönen basieren. Die Frequenzen von 25kHz bis 160 kHz werden für den Upstream verwendet und die Frequenzen von 240kHz bis ca. 1,5 MHz (hängt von der zur Verfügung stehenden Leitung ab) werden für den Downstream benutzt. Durch die klare Trennung werden Interferenzprobleme reduziert [HSW].
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