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Zugang zum Internet (Modem, ISDN, DSL).

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Synchrones Zeit-Multiplexing (ISDN)
Dieses Verfahren bewirkt einen konstanten Datenstrom auf einem für die Dauer der Verbindung festen Kanal. Dieser resultiert aus dem gleichmäßigen Aufteilen des Datenstromes in Übertragungsrahmen. Ein Übertragungsrahmen enthält Daten jedes eingehenden Kanals aus einer Zeiteinheit, gleichgültig ob während dieser Periode Pakete zu übertragen waren oder nicht. Jedem Kanal wird dafür ein Zeitschlitz innerhalb des Übertragungsrahmens zugeordnet.


Abb.3.2.1. Synchrones Zeitmultiplexing

Asynchrones Zeit-Multiplexing
Datenströme auf Verbindungen zwischen mehreren Rechnern weisen leider keine stetigen Datenmengen auf, wie sie z.B. beim Telefonieren der Fall ist. Solche Datenströme haben in erster Linie eine ungünstige Eigenschaft: das Fluktuieren. Verwendet man dafür das synchrone Zeit-Multiplexing, wird man in der Regel Bandbreite verschenken, da auch Freiräumen auf eingehenden Kanälen Zeitschlitze zugeordnet werden (siehe oben). Statt dessen werden die ankommenden Pakete mit Kanalnummern versehen und aneinandergereiht versendet, wobei keine bestimmte Ordnung vorgesehen ist. Freiräume können somit von anderen Kanälen genutzt werden.


Abb. 3.2.2. Asynchrones Zeitmultiplexing

3.3. Switching

Die Art und Weise, wie Daten durch ein Netzwerk geleitet werden, wird als Switching (Vermittlung) bezeichnet.

Circuit-Switching (Leitungsvermittlung)

Hierbei wird eine stetige Verbindung (Circuit) zwischen rufendem und gerufenem Gerät aufgebaut. Die verwendete Kapazität kann jedoch nicht mit anderen Verbindungen geteilt werden. Sie ist erst wieder verfügbar, wenn die Verbindung getrennt wurde. Diese Methode ist dann sinnvoll, wenn Daten ohne Verzögerung zum Empfänger gelangen sollen (z.B. Sprache). Hierbei stellt man im allgemeinen mehr Kapazität zur Verfügung, als für die Verbindung notwendigerweise gebraucht wird, da die durchfließende Datenmenge keinesfalls konstant bleibt.


Abb. 3.3.1 Leitungsvermittlung

Packet-Switching (Paketvermittlung)

Im Gegensatz zum Circuit-Switching wird die zu versendende Datenmenge in einzelne Einheiten (Packets) aufgetrennt. Außerdem werden in jede Einheit noch zusätzliche Informationen wie Sender, Empfänger und Angaben dazu, an welcher Stelle der zu bildenden Datenmenge die jeweilige Einheit einzufügen ist, integriert. Verteiler (Switches) innerhalb des Netzes entscheiden (abhängig von der Auslastung der an sie angeschlossenen Leitungen) welchen Weg die zu übertragende Einheit nehmen wird. Es wird zu keiner Zeit eine direkte, stetige Verbindung aufgebaut. Das bedeutet auch, dass die einzelnen Einheiten unterschiedliche Wege zum Empfänger zurücklegen können. Vorteilhaft bei dieser Methode ist die bessere Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Bandbreite. Diese bezahlt man jedoch mit einer zum Teil verzögerten Datenübertragung aufgrund differierender Verkehrsbelastung. Somit ist es nicht unbedingt sinnvoll, beispielsweise Sprach- und Videodaten auf diese Art und Weise transportieren zu lassen.


Abb. 3.3.2 Paketvermittlung

 

  
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