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Zugang zum Internet (Modem, ISDN, DSL).

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3. ISDN

Die Abkürzung ISDN steht für Integrated Service Digital Network. ISDN bietet digitale Verbindungen von einem Endpunkt zum anderen.


Abb. 3. Schematische Vorgehen einer ISDN Verbindung

Im Gegensatz zu analogen Signalen, bei denen das Signal als sich stetig veränderbarer Wert zwischen einem oberen und unteren Grenzwert übertragen wird, werden diskrete Signale zu einem bestimmten Zeitpunkt mit einem festen Stufenwert übertragen. Bei der ISDN- Technik sind Konferenzschaltungen, Nummerübermittlung und sogar Namen und Adresse Übermittlungen möglich.

3.1. Die ISDN-Architektur

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Arten von ISDN. Das Schmalband-ISDN (N(arrowband)-ISDN) und das Breitband-ISDN (B(roadband)-ISDN) mit ATM. Das N-ISDN gibt es in zwei Varianten. Die Basic Rate stellt ein maximales Transfervolumen von 144 kbps zur Verfügung. Allerdings muss diese Technik auch vom Provider unterstützt werden. Die ganze Technik basiert auf einer digitalen Bit-Übertragung. Es ist egal, welches Endgerät mit welchem kommuniziert, solange das Empfangsgerät auch digital ist. Es findet keine digital-analog Umwandlung statt. Die Basic Rate besteht aus 2 B-Kanälen (jeweils 64 kbps und Duplex Übertragung) und einem D-Kanal (16 kbps). Die B-Kanäle dienen zur Datenübermittlung und der Übertragung von Sprache. Der D-Kanal dient als Signalisierungskanal, welcher Informationen enthält wie Rufnummern und auch die Anrufsignalisierung. Dieser Standard wird bei kleineren Betrieben und Privathaushalten genutzt. Bei Großbetrieben kommt die zweite Variante des Schmalband-ISDNs zum Einsatz, genannt Primary Rate. Dieser ISDN Standard hat 23 B-Kanäle in den USA/Japan und 30 in Europa, sowie einem D-Kanal.

Das B-ISDN ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 155 Mbps. Diese Technik basiert auf der ATM (Asynchronous Transfer Mode) und Paketvermittlung (Packet Switching). Technisch ist dieses Verfahren sehr aufwendig und auch nicht über herkömmliche Kupferdrähte realisierbar.

3.2. Multiplexing

ISDN Verbindungen benutzen das Frequenzspektrum bis 8kHz jeweils für eine Verbindung. Verschiedene Verbindungen werden dabei ineinander verschachtelt übertragen, so dass der Eindruck einer kontinuierlichen Bearbeitung jeder einzelnen Verbindung entsteht. Dies bezeichnet man als Multiplexing und wird bei allen ISDN Standards eingesetzt.

Frequenz-Multiplexing

Wurde erstmals 1930 verwendet. Bei diesem Verfahren werden die Signale der verschiedenen Kanäle auf unterschiedliche Trägerfrequenzen einer Leitung aufmoduliert. Jeder Kanal erhält eine andere Frequenz. Um Überlagerungen bzw. Störungen zu vermeiden, müssen gewisse Abstände zwischen den einzelnen Frequenzbändern eingehalten werden. Dies limitiert natürlich die Bandbreite. Nach erfolgter Übertragung werden die Signale durch Demodulation wieder getrennt.

Zeit-Multiplexing

Wird seit 1970 (Beginn der Digitalisierung des Telefonnetzes) eingesetzt. Im Gegensatz zum Frequenz-Multiplexing werden die ankommenden Signale eines Kanals in kleinere Einheiten zerteilt, die dann stückweise jeweils mit Einheiten anderer Kanäle übertragen werden. Am Ziel angekommen werden die einzelnen Einheiten wieder zusammengesetzt und in das ursprüngliche Signale zurückgewandelt. Vorteilhaft ist bei dieser Methode, dass Mindestabstände zwischen den Frequenzen nicht mehr zu berücksichtigen sind. Somit hat eine solche Übertragung eine wesentlich höhere Datendurchsatzrate aufzuweisen als beispielsweise eine Übertragung auf Basis des obigen Verfahrens. Zudem lassen sich digitale Signale durch so genannte Regeneratoren auffrischen, womit das Problem des Nachlassens der Qualität der Übertragung auch bei längeren Übertragungswegen gelöst ist. Generell wird beim Zeit-Multiplexing zwischen den im folgenden beschriebenen beiden Verfahren unterschieden:
 
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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