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Zugang zum Internet (Modem, ISDN, DSL).

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1.5. Die Vergabe von dynamischen IPs

Der Aufbau von Verbindungen zum Internet geschiehtauf folgende Weise: Der Browser des Surfenden sendet Datenpakete mit einer Anforderung darin an eine ganz bestimmte Adresse, und zwar an die IP-Adresse des Providerservers. Dieser Server empfängt die Daten, liest sie zu gegebener Zeit und schickt an die IP-Adresse des Absenders wieder ein Datenpaket zurück, dieses enthält die gewünschten Informationen. Leider gibt es aber nicht unbeschränkt viele IP-Adressen. Zwar haben die Server der Provider eine feste, gleichbleibende IP-Adresse, nicht aber die Surfer. Da der Surfer meist nicht auf Dauer per Standleitung mit dem Internet verbunden ist, benötigt er die IP-Adresse also immer nur kurzfristig, und zwar nur solange er online ist. Der Internet-Provider des Surfers wird ihm also nur vorübergehend eine bestimmte IP-Adresse zuordnen. Geht er offline, so kann der Nächste die wieder freigewordene IP-Adresse bekommen. Damit wird auch klar, dass eine IP-Adresse für verschiedene Surfer stehen kann oder umgekehrt der gleiche Surfer mit verschiedenen IP-Adressen in ihren Log-Dateien erscheinen kann.

1.6. PPP (Point to Point Protokoll)

PPP ist ein Übertragungsverfahren, das 1991 von der IETF (Internet Engineering Task Force ) definiert wurde. Es regelt die Verbindung zwischen den Rechnern des Benutzers und des Internet Service Providers. PPP ermöglicht über definierte Protokolle den Transport im Full-Duplex-Betrieb über eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Für das Aufbauen, Testen und Aushandeln der Verbindungsparameter steht das erweiterbare Link Control Protocol (LCP) zur Verfügung. Eine Familie von Network Control Protocols (NCP) übernimmt das Aufbauen und Konfigurieren der Protokolle der verschiedenen Netzwerk-Schichten

2. DAS MODEM

Modem ist eine Abkürzung und steht für Modulator/ Demodulator.

2.1. Modulation

Das Modem wandelt digitale Signale, die im Computer vorliegen in analoge Signale um.


Abb. 2.1.1. Schematisches Vorgehen eines Modems

Die Übertragung erfolgt in elektromagnetischen Wellen über die herkömmliche Telefonleitung. Dazu wird das vom Computer gesandte Signal mehrmals umgewandelt.


Abb. 2.1.2. Schaubild einer Modem-Modem Verbindung

Da Schallwellen und elektromagnetische Wellen ähnliche Eigenschaften hinsichtlich ihres Aufbaus haben, werden Schallwellen mittels elektromagnetischen Wellen, über zwei Kupferdrähte übertragen. Es gibt drei Kategorien für Schallwellen:
  1. Ton (sinusförmige Wellen)
  2. Klang (nach bestimmten Gesetzen aus mehreren Tönen zusammengesetzte, nichtsinusförmige Schwingung)
  3. Geräusch (Gemisch aus sehr vielen Tönen)
Die menschliche Sprache setzt sich aus wechselnden Klängen und Geräuschen in verschiedenen Tonhöhen zusammen. Dieses Gemisch aus verschiedenen Schallkomponenten muss zur Übertragung in elektromagnetische Schwingungen umgewandelt werden. Die Umwandlung in elektromagnetische Wellen geschieht mittels eines Mikrofons und die Rückwandlung mittels eines Lautsprechers.

 

  
Internet für Dummies (Taschenbuch)
von John R. Levine,
Margaret Levine Young,
Carol Baroudi,
Meinhard Schmidt
Siehe auch:
Windows XP für Dummies: Sonderausgabe
PCs für Dummies
Computer für Senioren für Dummies
Windows Vista für Dummies
Computerlexikon für Dummies
Das große Computerbuch für Dummies
 
   
 
     
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