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Zugang zum Internet (Modem, ISDN, DSL).

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Die zweite und neuere Technik ist die DMT (discrete multitone) Technik. Diese Technik basiert auch auf Frequenztrennung. Der Splitter teilt das Frequenzspektrum in insgesamt 247 4kHz große Teilbereiche auf. Wie bei CAP werden die Frequenzen unterhalb von 4 kHz der Sprache vorbehalten. Allerdings wird hier nicht Down- und Upstream getrennt. Um es sich zu vereinfachen kann man sich vorstellen, an jedem der übrigen 246 Teilstücke würden Modems hängen, die alle gleichzeitig senden und empfangen können. Das System wählt aus den 246 Kanälen diejenigen aus, die die besten Leitungseigenschaften haben. So werden Störfaktoren verringert. Die niederfrequenten Teilstücke werden meistens als bidirektionale Leitungen genutzt, da Kupfer in den unteren Frequenzbereichen bessere Leitungseigenschaften hat. Allerdings ist das Trennen von Upstream und Downstream auf 246 Kanälen nicht gerade einfach und erfordert aufwendige Implementierungen. Der Vorteil ist aber, dass es sehr flexibel ist bei unterschiedlichen Leitungsgegebenheiten [HSW].


Abb. 4.3.2. Die Frequenzteilungen bei DMT

4.4. Benötigte Geräte für eine DSL Verbindung

Um eine DSL-Verbindung aufzubauen braucht man neben dem Splitter noch zwei wesentliche Bauteile. Das eine ist das DSL-Modem beim Benutzer und ein DSLAM (DSL Access Multiplexer) in der Vermittlungsstelle. Dieser DSLAM nimmt alle eingehenden DSL Verbindungen entgegen und wandelt sie in eine Verbindung mit sehr hoher Kapazität um. Dieser DSLAM unterstützt DMT sowie CAP.


Abb. 4.4. Aufbau und benötigte Geräte einer DSL Verbindung

4.5. Probleme der DSL Anbindung

Wie oben schon erwähnt, ist ADSL nicht überall erreichbar, obwohl die Technik auf herkömmlichen Kupferdrähten basiert. Der häufigste Grund warum ADSL nicht zur Verfügung steht, ist die Entfernung zur Vermittlungsstelle. ADSL ist eine entfernungsabhängige Technologie: Je länger die Kabelverbindung ist, desto niedriger sind die möglichen Transfergeschwindigkeiten. Hier einige Entfernungsangaben und die dazugehörigen maximalen Downloadraten:


Abb. 4.5. Maximal mögliche Übertragungsrate, abhänging von der Entfernung zur Vermittlungsstelle

Die Uploadraten hängen genau wie die Downloadraten von der Entfernung ab. Sind diese Entfernungen überschritten, ist ein DSL-Anschluss nicht möglich. Ein weiterer Grund, weshalb ADSL nicht zur Verfügung stehen kann, sind sogenannte "load coils". Dies sind Geräte, die im Laufe der Jahre eingebaut wurden, um die Sprachsignale zu verstärken. Diese arbeiten allerdings nur im niederfrequenten Bereicht (bis zu 4kHz) wirkungsvoll und bewirken das Gegenteil (Verschlechterung des Signals) im hochfrequenten Bereich. Weiterhin, muss die Vermittlungsstelle für den DSL-Betrieb ausgelegt sein, d.h. ein separater physikalischer DSL-Eingang muß vorhanden sein.

 

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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