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Proseminar Rund ums InternetZugang zum Internet
0. EinführungDer Zugang zum Internet ist auf mehrere Arten möglich. Eine davon ist das Modem, welche auf analoger Übertragungstechnik basiert, eine zweite ist der digitale Zugang über ISDN und die dritte und schnellste ist das DSL.1. Allgemeine Prinzipien beim Zugang zum Internet1.1. Full-Duplex und Half-Duplex ÜbertragungBei der Half-Duplex Übertragungstechnik ist die Kommunikation zu ein und dem selben Zeitpunkt nur in eine Richtung möglich. Bei der Full-Duplex Übertragung kann zur gleichen Zeit eine Kommunikation in beide Richtungen statt finden.1.2. Downstream/UpstreamUnter Downstream versteht man die Richtung, in der Daten aus dem Internet auf den eigenen Rechner geladen werden. Upstream ist genau das Gegenteil, nämlich die Richtung, in der Daten ins Internet hochgeladen werden können.1.3. Synchrone und asynchrone ÜbertragungDie synchrone Übertragung bewirkt einen konstanten Datenstrom für die Dauer einer Verbindung, egal ob Datenpakete gesendet werden, oder nicht. Das zur Verfügung stehende Transfervolumen wird auf die einzelnen Verbindungen aufgeteilt. Die asynchrone Übertragung kommt meistens bei Rechnernetzen zum Einsatz, da selten konstante Datenströme gesendet werden. Bei dieser Übertragungstechnik werden die Freiräume, die bei einer synchronen Übertragung entstehen, mit benutzt. Die einzelnen Pakete bekommen Nummern mit Hilfe derer sie eindeutig zugeordnet werden können.1.4. Die Authorisierung mittels PAP und CHAPCHAP steht für Kryptographisches Authentifizierungsprotokoll (Cryptographic Handshake Authentication Protocol) und PAP für Passwort Authentifizierungsprotokoll (Password Authentication Protocol). Ist die physikalische Verbindung zum Internet Provider hergestellt, muss noch eine Authentifizierung erfolgen. Es gibt zwei verschiedene Arten von Authentifizierung (PAP oder CHAP). Zur Authentifizierung über das PAP-Protokoll ist eine bestimmte Datei notwendig. Die Datei hat einen vierspaltigen Aufbau. Die erste Spalte enthält den Namen des Clients, die zweite den Namen des Servers und die dritte das "Geheimnis", auch "secret" genannt. Die vierte Spalte ist optional und kann eine Liste von IP-Adressen enthalten, die das andere System verwenden darf. Wichtig ist hier die Verwendung der Begriffe Client und Server. Client ist immer der Rechner, von dem eine Authentifizierung verlangt wird, Server ist der, der die Authentifizierung fordert. Die Authentifizierung mittels CHAP funktioniert exakt genauso, die Datei kann einfach kopiert werden. Der große Unterschied zwischen PAP und CHAP besteht darin, dass bei PAP nur eine Authentifizierung am Beginn der Verbindung statt findet und dass die Geheimnisse unverschlüsselt über die Telefonleitung übertragen werden. Bei CHAP kann auch in regelmäßigen Abständen während der Verbindung eine Authentifizierung verlangt werden. Ferner werden bei CHAP die Geheimnisse verschlüsselt über die Leitung geschickt. Damit wird verhindert, dass Zugangsberechtigungen über die Telefonleitung abgehört werden können. |
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